11. Juli 2011 (RP) DinslakenLeidenschaft und SündeVon Henning Rasche Dinslaken. Es könnte ebenso gut ein lauer Sommerabend am Pariser Seine-Ufer sein. Von den flachen Booten aus, die dort fahren, bewundert man die Schönheit dieser Metropole und genießt die Freiheit. Die melodischen Klänge des Tangos auf dem Akkordeon sorgen für die romantischen Untertöne. Tango ist zwar nicht ursprünglich französisch, doch in Paris Anfang des 20. Jahrhunderts wurde er in Europa salonfähig. Nun, Paris ist weit weg von Dinslaken und vom Lohberger Ledigenheim vielleicht noch ein Stückchen weiter. Aber während man den Musikstücken des 1. Akkordeonorchesters Dinslaken 1965 e.V. bei seinem Tangokonzert im Lohberger Ledigenheim lauscht und die Augen schließt, wäre ein Leichtes, an besagtes Pariser Flussufer zu denken.
Moderner Tango
Wer sich auf den klassischen Tango einstellte, wurde schnell eines Besseren belehrt. "Libertango" beispielsweise, von Astor Piazzolla, ist so ein Stück, das gut in ein Pariser Café passen würde. Liebliche Klänge und romantische Melodien führen den Zuhörer nicht nur in die Welt des Tangos, sondern auch in die der Träume. Fast jeder, der sich im Ledigenheim befand und lauschte, mußte sich irgendwann zu der Musik bewegen. Die Meisten nutzten die Füße, um damit rhythmisch im Takt zu stampfen. Ein Ausdruck dessen, wie lebendig, wie emotional das Akkordeonorchester die Stücke aufführte. Tango aber ist ein Tanz, und für leidenschaftliche Tangofans, derer es im Ledigenheim zahlreich gab, genügt ein bloßes Aufstampfen mit dem Fuß nicht. Die kompakte Bestuhlung allerdings ließ nicht zu, dass die Besucher tanzten, weshalb sich das Akkordeonorchester
unter der musikalischen Leitung von Bärbel Klott etwas Spezielles einfallen ließ. Die etwa 30 Musiker der Orchesters hatten sich vor der Bühne platziert und hinterließen Raum für das Tanzpaar Myriam Tausch und Guido Gottlieb aus Moers. Ganz in Schwarz und Rot gekleidet, den klassischen Farben des Tangos, tanzten sie leidenschafftlich , impulsiv und eindrucksvoll zu den Stücken des Orchesters. Mal improvisierten die beiden, die eine Tanzschule betreiben, mal hatten sie sich vorher auf eine Choreographie geeinigt. Der Abend, der ganz unter dem Stern des Tangos stand, wurde dadurch hervorragend abgerundet. Rot steht für die Energie, Leidenschat und Liebe; Schwarz für die Sünde. Genau diese Gefühle stellten sich auch beim aufmerksamen Zuhörer ein. Dem Akkordeonorchester gelang in seinen Stücken diese Symbiose. Sie vereinten liebliche Melodien mit Tönen im Staccato. Am Ende waren nicht nur die Besucher zufrieden.
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16. Januar 2011 (RP) DinslakenEin Hoch auf das Akkordeon
Das 1. Akkordeon-Orchester Dinslaken gab ein mitreißendes Neujahrskonzert mit vielen Höhepunkten. Besonderheit: Bruckhausener Grundschüler zeigten, was sie auf der Mundharmonika gelernt haben.Von Mathias Knauer Dinslaken Mit einem starken Neujahrskonzert startete das 1. Akkordeon-Orchester Dinslaken in das Jahr 2011. In der gut besetzten Katrin-Türks-Hallebegeisterten die Musiker und Musikerinnen unter der Leitung von Bärbel Klott mit schmissigen Melodien aus den verschiedenen Jahrhunderten. Mit der Mezzosopranistin Susanne Seefing konnten sich die Besucher zudem nicht nur über feinste Instrumentalstücke des Orchesters, sonder auch über launige Lieder aus verschiedenen Opern und Operetten.Besonders für die modernen Adaptionen von „West Side Story“ und „The Lord of the Dance“ erntete das Orchester begeisterten Applaus. Schnell, präzise, mal wieder ganz sanft und beinahe lautlos, dann wieder jubilierend, rasend, bombastisch riefen die Musiker all ihr Können ab. Wurde das Stück bei „The Lord of the Dance“ nach und nach immer schneller, lebte das Arrangement aus Leonard Bernsteins „West Side Story“ von den Tempowechseln und den vielen bekannten Melodien.
16. Januar 2011 (NRZ) DinslakenMit viel Schwung ins neue Jahr
Das 1. Akkordeon-Orchester Dinslaken 1965 e.V. unter der Leitung von Bärbel Klott begeisterte in der Katrin-Türks-Halle
Dinslaken Was wäre ein Neujahrskonzert ohne „Radetzky Marsch“ ? So ließ auch das 1. Akkordeon-Orchester Dinslaken 1965 e.V. unter der Leitung von Bärbel Klott seine musikalische Begrüßung des noch jungen Jahres mit einem solchen als Zugabe am Sonntag traditionell ausklingen. Die Zuschauer der ausverkauften Katrin-Türks-Halle klatschten beschwingt mit. Begeisterung stellte sich jedoch bereits bei den mitreissenden irischen Rhythmen des „Lord Of The Dance“ kurz vor Ende des ersten Programmteils ein. Den zahlreichenden wippenden Füßen nach zu urteilen, hätte so mancher Zuschauer am liebsten ein rasanten Stepptanz auf das Parkett zwischen den Sitzreihen gelegt. Stattdessen gab es begeisterten Applaus.
Landesmeister 2009Wir sind NRW Landesmeister 2009!Am 17. Mai 2009 fand in Bielefeld das 10. Landesmusikfest NRW statt.![]() Von fünf teilnehmenden Orchestern in der Kategorie Höchststufe konnten wir den1. Platzmit der Ballettsuite von Brehme und der Note "Hervorragend" belegen.Die DHV Seite dazu |

