1. Akkordeonorchester Dinslaken 1965 e.V.

11. Januar 2009 (NRZ)

Mal düster, mal anregend

Dinslaken, 12.01.2009, ASTRID GLEUSSNER
MUSIK. Das Neujahrskonzert des 1. Akkordeon-Orchesters 1965 bot einen bunten Mix aus den verschiedensten Opern.

DINSLAKEN. Das 1. Akkordeon-Orchester Dinslaken 1965 feierte sein Neujahrskonzert mit der Sopranistin Linda Joan Berg und dem Tenor Marco Rohde in der Kathrin-Türks-Halle. Die Gesamtleitung hatte Bärbel Klott.

Das Akkordeon-Orchester eröffnete das Konzert mit der Ouvertüre "To Candide" von Leonard Bernstein. Schnell und spielerisch begann die Melodie und die Musik versprach Freude und Aufregung. Die emotionsreichen und eigenwilligen Klänge zogen die Zuhörer in ihren Bann. Die Melodie wurde leise wie ein Hauch im Wind und wurde dann wieder stärker und intensiver. Das Spiel des Orchesters verzauberte und rüttelte die Besucher auf.


Erwachte Emotionen


Es folgte eine aufregende Reise durch die Klangwelt. Walzerklänge begeisterten die Zuhörer beim Kaiserwalzer von Johann Strauss. Die stimmungsvoll gespielte Musik setzte Akzente, die die Herzen höher schlagen ließen. Bei der aufwühlenden Musik "Jalousie Tango Tzigane" von Jacob Gade erwachten die Emotionen. Klangstark und bewegend nahm das Akkordeon-Orchester die Zuhörer mit in eine andere Kultur und Welt.

Das Nachwuchs Orchester, die Akkordeon-Zwerge im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren, begeisterten das Publikum mit ihrem Spiel. Die witzig und spritzig gespielten Lieder waren ein Ohrenschmaus.

Dunkel und düster waren Gesang und Musik beim Wolgalied aus der Operette "Der Zarewitsch" von Franz Lehár. Rohdes Stimme war emotionsreich und intensiv. Er zog die Besucher bei dem bewegenden Lied in seinen Bann. Gefühlvoll präsentierte er "Torna A Surriento" von Ernesto de Curtis. Sanft und zärtlich war der Gesang und die Empfindungen bewegten die Zuhörer.


Gesang forderte Aufmerksamkeit


Die Rosenarie der Susanna aus der Oper "Figaros Hochzeit" wurde von der Sopranistin Berg rezitativ, rhythmisch und frei gestaltet präsentiert. Der inspirierende und anregende Sprechgesang forderte die ganze Aufmerksamkeit des Publikums und wurde fein, fast innig vorgetragen.

Gut aufeinander eingestimmt waren Rohde und Berg bei "Schenkt man sich Rosen in Tirol" aus der Operette "Der Vogelhändler" von Carl Zeller. Das romantische Lied wurde charmant und feinsinnig gesungen.

Das Konzert bot einen unterhaltsamen und bunten Querschnitt durch die schönsten Melodien und Lieder. Dazu Ausschnitte aus den bekanntesten Operetten, das war ein Mix, der beim Publikum gut ankam.

 

Login

Benutzername

Passwort

Angemeldet bleiben

Registrierung nur für Orchestermitglieder

Schnappschüsse

Ansicht verändern

RedEvo_Aphelion