| 9. Juni 2007 (NRZ) |
Dinslaken-EppinghovenGelungenes Treffen in St. Johannes KONZERT. Kirchenchor und Akkordeon-Orchester passten erneut bestens zusammen. DINSLAKEN. Der Kirchenchor St. Johannes Eppinghoven und das Akkordeonorchester Dinslaken 1965 beschlossen nach dem großen Erfolg ihres Konzertes in Duisburg, eine weitere Aufführung in der Kirche St. Johannes Eppinghoven zu präsentieren. Viele Besucher kamen am Freitagabend, um die Woche mit einem Kirchenkonzert ausklingen zu lassen. Das Motto des Abends, "Akkordeon trifft Kirchenchor", passte hervorragend, denn die Klangfarben und Stimmen bildeten eine Symbiose zwischen Orchester und Chor. Das Akkordeon-Orchester eröffnete das Konzert mit "Rinaldo" von G. F. Händel. Die getragenen Klänge wurden andächtig gespielten und sie verbreiteten sich wunderbar in der Kirche. Nach dem Stress und der Aufregung des Alltags war es Zeit, sich auf die schönen Dinge des Lebens zu besinnen und die Atmosphäre des Gotteshauses auf sich wirken zu lassen. Besucher mit einbezogen Andächtig erklang "Lobt den Herrn der Welt" von W. Trapp. Von Orchester und Chor wurde es gemeinsam gespielt und gesungen. Die vollen und klaren Stimmen der Sänger entfalteten ihre ganze Stärke bei dem Loblied. Der Kirchenchor übermittelte mit seinem Gesang den Besuchern, Gott nahe zu sein und bezog sie dabei mit ein. Bei den Liedern "Forschen nach Gott" und "Das ist die Nacht" zeigte der Chor die Vielfältigkeit seiner Stimmen. Der Glaube des Chores war dabei ein wesentlicher Bestandteil und machte die Ausstrahlung der Lieder aus. Mit den leise und einfühlsam gespielten Klänge bei "Lago" von A. Dvorak drang das Akkordeon-Orchester bis ins Innerste der Besucher und zeigte dabei auf, wie feinsinnig und eindringlich Musik sein kann. Als die Melodie intensiver und bewegender wurde, lauschten die Besucher gebannt dem Spiel. Verbundenheit von Musik und Kirche Das Lied "Jesus bleibet meine Freunde" von J. S. Bach war ein gelungenes Zusammenspiel von Musik und Chorgesang, ein musikalisches Erlebnis. Das "Ave Maria" von A. Piazzolla wurde vom Orchester mit einer Innigkeit gespielt, die die Besucher des Konzertes berührte. Die Eindringlichkeit und die kraftvoll gespielten Känge zeigten die Verbundenheit von Musik und Kirche auf. Eindrucksvoll wurde vom Akkordeonorchester "Toccata" von Ch. M. Widor präsentiert. Starke und eindringliche Klänge, die intensiv im Spiel waren, provozierten mit der Musik und wollten aufrütteln. Die Klänge hatten eine unbändige Ausstrahlung, die eine Botschaft an die Zuhörer enthielt, auf die sie sich einlassen konnten. Die Verbindung kam beim Publikum gut an Mit der bekannten und beliebten Hymne "Klänge der Freude" von E. Elgar, die der Höhepunkt bei den Konzert-aufführungen in England sind, zeigten Kirchenchor und Akkordeon-Orchester wie schön und beschwingt Musik sein kann. Die Leichtigkeit des Gesangs und die freundliche Ausstrahlung dabei übertrugen sich auf das Publikum. Das Zusammentreffen von Kirchenchor und Akkordeon-Orchester war eine gelungene Verbindung, die bei den Besuchern gut ankam. 17.06.2007 ASTRID GLEUSSNER
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